Rice and Shine

Rice and Shine

Ein vietdeutscher Podcast mit Minh Thu Tran und Vanessa Vu

Bubble Tea

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Ab 2011 eröffnete in Deutschland ein Bubble-Tea-Laden nach dem anderen, vor allem in großen Städten entstanden damit lauter Hotspots ostasiatischer Popkultur. Sogar McDonald’s verkaufte zeitweise Bubble Tea. 2012 war der Hype aber wieder vorbei, die Läden verschwanden so schnell wie sie gekommen waren. Wir rekonstruieren den Niedergang und lassen Thuy erzählen, wie es war, ihren Bubble-Tea-Laden in Ulm schließen zu müssen. Außerdem haben wir ein neues Team-Mitglied: Linh Tran. Für die Folge haben wir sie zu einem Bubble-Tea-Laden geschickt, um dort mit Fans des Getränks zu sprechen. #FrageAnAsiaten: Ist es in Asien verpönt, Nein zu sagen?

Weiterführende Links

Die Hintergründe zum Bubble-Tea-Sterben hatte ZEIT ONLINE recherchiert: https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2013-05/bubble-tea-boboq-tapioka-perlen

Hörenswerter Podcast zum Bubble-Tea-Aufstieg von South China Morning Post (auf Englisch): https://www.scmp.com/podcasts/article/2187288/eat-drink-asia-bubble-tea-success-story


Kommentare

Ts2503
by Ts2503 on 24. Juni 2019
Netter und interessanter Podcast. Ich werd`mir alle anhören. LG Thomas
Momo
by Momo on 15. Mai 2019
Danke für euren Einblick in die Bubble-Tea-Geschichte. Ich dachte echt, dass es einfach wegen des Hypes zu viele Läden gab und sie sich deswegen gegenseitig kaputt gemacht haben. Jetzt hab ich Bock auf Bubble Tea - und ich habe tatsächlich 3 Bubble-Tea-Läden in Würzburg gefunden :)
Token
by Token on 15. Mai 2019
Vielen Dank für diese Folge! :) Während des Bubble-Tea-Hypes ging auch mein Blog durch die Decke, da ich einer der wenigen Foodblogger war, die Bubble-Tea-Rezepte gepostet hatten. Aus Erfahrung und Austausch mit Lesern hab ich ein bisschen raushören können, dass vor allem die Bubble-Teas, die nur auf Pulver-Basis bestanden skeptisch gesehen wurden. Es wurde viel mit Milchpulver gearbeitet und anderen Geschmackspulvern. Außer beim Classic-Milktea, wo meist echter schwarzer Tee verwendet wurde. Zu der Zeit hat man den Bubble Tea vor allem an den westlichen Gaumen angepasst, sprich es gab nicht so oft den Classic-Milktea mit schwarzem Tee, Milch und schwarzen Tapiokaperlen. Alles war süßer und bunter. Die aktuellen Bubble Tea Läden, die sich gehalten haben oder neu aufgemacht wurden, halten sich eher an asiatische Gäste. Deswegen kann man jetzt den Zuckergehalt und Eisgehalt selbst bestimmen, es gibt neben den schwarzen Tapiokaperlen auch Grass Jelly und ähnliches. (das gab es früher nicht oder nur sehr selten, zumindest nicht in meiner Erinnerung). Der schwarze Tee wird frisch gebrüht etc. Die restlichen Geschmacksrichtungen basieren zwar immer noch auf Pulver-Mischungen, aber das ist halt nunmal so und stört die wenigsten Bei dem Bubble Tea Boom haben es die Ladenbesitzer aber auch leicht übertrieben, meiner Meinung nach. Es waren einfach viel zu viele Läden innerhalb kürzester Zeit, die aber nicht immer qualitativ geglänzt haben. Damals hab ich in Nürnberg gewohnt und in der Innenstadt gab es bestimmt 5 oder 6 Läden. Von denen nur 2 richtig gut waren. Und etwas außerhalb der Innenstadt gab es sicherlich gefühlt nochmal 5. Es kam bei mir der Gedanke auf, dass man hier vor allem versucht hat auf den Trendzug zu steigen und schnelles Geld zu machen, ohne wirklich auf das Produkt, also den Bubble Tea, zu achten. Daher auch die Qualitätsunterschiede. Man hat sich auch nicht so viel Mühe gegeben in der Einrichtung. Viele Läden bestanden nur aus der Theke mit den verschiedenen Toppings und ansonsten hat man eben nur all die vielen Pulverbehälter gesehen. Das wirkt dann einfach nicht so einladend auf Unwissende und erweckt schon den Eindruck, als würde eben "mit Chemie" herumgerührt. Leider hat Mc Donalds den Vogel abgeschossen, als sie ebenfalls Bubble Tea auf die Speisekarte brachten. Der Mc Donalds Tee war einfach nur widerlich und hat allen Skeptiker, die bis jetzt noch nie Bubble Tea getrunken hatten, bestätigt, dass Bubble Tea allgemein ein schlechtes Produkt wäre. An was ich mich noch erinnern kann ist, wie Bubble Tea am Anfang in den Medien dargestellt wurde. Ich habe reihenweise Artikel gelesen, die über den Trend schrieben. In denen hieß es immer, dass Bubble Tea gesund wäre, weil er ja aus Tee besteht und bei Asien + Tee denkt man ja immer an Gesundheit. Bubble Tea wurde total verklärt, deswegen waren alle danach so geschockt, als dann rauskam, dass Bubble Tea wohl doch nicht so mega gesund ist. Aber im Prinzip hätte jeder normale Mensch doch merken müssen, dass das einfach nur ein trinkbares Dessert ist. Nicht mehr und nicht weniger. Ein Milchshake ist genauso "gesund". Ein Eiscaffee mit Eiscreme und Sahne ist genauso "gesund". Das ist das, was mich am meisten geärgert hat. Ich bin ein riesiger Fan von Bubble Tea und mache ihn mir auch öfters selber.
Robert
by Robert on 15. April 2019
Hallo Ihr Drei, vielen Dank für die neue Folge. Als Ergänzung zum Thema Glutamat empfehle ich Folge 124 vom Zeitsprung Podcast. Viele Grüße Robert

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